Saisonstart mit dem Vienna Heurigenexpress

In Döbling und in Floridsdorf

Ab sofort sind die beiden Züge des Vienna Heurigen Express in den Wiener Gemeindebezirken Döbling und Floridsdorf wieder unterwegs. Die Heurigengäste kommen damit bequem zur Buschenschank und sicher wieder zurück nach Hause.

Die Landwirtschaftskammer Wien und Der Wiener Heurige unterstützen in der Saison 2021 als Sponsoren den Vienna Heurigen Express (VHE). Der Heurigenexpress ist die optimale Alternative zum PKW beim Heurigenbesuch, da beide Linien an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden und einfach zu erreichen sind. Die beiden Routen in Döbling und in Floridsdorf führen direkt an zahlreichen Heurigenbetrieben vorbei und die lieb gewonnene und traditionell bekannte „Tschu Tschu Bahn“ bietet zudem noch ein besonderes Fahrerlebnis am Weg zum Heurigen.

Fahrplan

Beide Züge starten im 1,5 Stundentakt. Die Abfahrt des „VHE I Kahlenberg“ in Döbling ist bei der U4 Station Heiligenstadt und die Route verläuft vorbei an der Endstation der Straßenbahnlinie D in Nußdorf, den Nußberg, auf den Kahlenberg, weiter nach Grinzing und wieder retour. Die Route des „VHE II Strebersdorf/Stammersdorf“ in Floridsdorf führt von Strebersdorf, Straßenbahn Linie 26, über die Kellergasse, bis nach Stammersdorf zur Straßenbahn Linie 31, weiter in die Stammersdorfer Kellergasse bis zum Magdalenenhof am Bisamberg und retour. Gäste können mit einem „Hop-on/Hop-off“-Ticket oder der neuen Jahreskarte beliebig zusteigen.

Hier finden Sie den Fahrplan für 2021: http://www.liliputbahn.com/vhe.htm

Verkehrsberuhigung durch alternative Transportmöglichkeit

Die Unterstützung des Heurigenexpresses soll auch zur Beruhigung des Verkehrs in den Weinbauzonen beitragen. Durch die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und des Heurigenexpresses sollen weniger PKW unterwegs sein und somit einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Ein weiterer Vorteil für jeden Einzelnen ist natürlich, dass die lästige Parkplatzsuche in den Heurigengebieten entfällt und der Heurigenbesuch dadurch an Qualität gewinnt. „Am besten öffentlich anreisen, dann ökologisch mit dem Vienna Heurigen Express bei zahlreichen Heurigenbetrieben entlang der Route einkehren und sicher wieder nach Hause kommen.“, betont Vizepräsident Norbert Walter, MAS.

Pressefahrt
v.l.n.r.: GF VHE Philipp Fabschütz, Winzerin Gabriele Knizak, LWBV: VP Norbert Walter, MAS, im Fahrerhaus Bezirksvorsteher Georg Papai, Obmann ÖKR Ing. Ernst Strauch, Obmann Ing. Leopold Klager, DI Elmar Feigl, MA, und Magdalenenhof Wirt Helmut Hansmann
Fotocredit: Hannes Hochmuth

Gemeinsam für den Heurigen

Der Verein „Der Wiener Heurige“ wurde 2003 gegründet um die Wiener Heurigenkultur zu bewahren und zu pflegen sowie die Wiener Heurigenbetreiber durch gemeinsame Initiativen zu unterstützen. Sie pflegen mit ihrer Arbeit und ihrem Engagement die einzigartige (Wein-)Kulturlandschaft in Wien, die mit rund 660 Hektar Weingärten weltweit die einzige Großstadt mit nennenswertem Weinbau im Stadtgebiet ist. Derzeit umfasst der Verein 45 Betriebe, die sich an einem gemeinsam definierten Leitbild orientieren und mit der Qualität von Wein, Kulinarik und Erlebnis mehr bieten als vom Buschenschankgesetz gefordert wird. Zu diesen 45 Betrieben zählen auch die geprüften 17 Wiener Top-Heurigen, die höchste Qualitätskriterien erfüllen. Die Mitglieder schenken ausschließlich selbstproduzierten Wein aus und weisen mit einem Föhrenbuschen auf ihre Aussteckzeiten hin. Mit der neuen Positionierung von 2018 setzen die Mitglieder verstärkt auf Regionalität bei Speisen und Getränken.

LK Wien – Wiener Wein

Die landwirtschaftlichen Betriebe Wiens und ihre Produkte stehen im Mittelpunkt der Online Plattformen der LK Wien. Auf www.wienerwein.at stehen die Leistungen der Wiener Winzer*innen im Fokus und sollen dort dargestellt werden. Zusätzlich zeigt diese Plattform den direkten Weg zu den Produkten und den Weinbaubetrieben Wiens. Die LK Wien möchte den Wiener*innen die Landwirtschaft näherbringen und Bewusstsein für Wiener Produkte schaffen, um auch die Wertschätzung für die Stadtlandwirtschaft Wien zu steigern.